"Wochenbuch"

Sunneziel's Wochenbuch

Während dieser aussergewöhnlichen Zeit, in der Selbstverständliches plötzlich nicht mehr gewiss ist – wie das Besuchen seiner Liebsten im Alters- und Pflegeheim - haben wir uns entschieden, analog zu einem Tagebuch ein «Wochenbuch» zu führen, damit Aussenstehende erfahren können, wie es uns geht und was wir alles im Sunneziel Meggen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie unseren Mitarbeitenden in dieser Krisenzeit unternehmen.

Montag, 25. Mai 2020

  • Nach wie vor die Bitte an unsere Bewohnerinnen und Bewohner: Verlassen Sie das Areal des Sunneziel Meggen nicht! Grund: Viele unserer Bewohner leben im Sunneziel Meggen, weil sie in irgendeiner Form auf Unterstützung angewiesen sind. Das müssen wir neben der Zugehörigkeit zur Altersgruppe 65+ besonders im Auge behalten. Diese beiden Gründe bedingen unseren Aufwand und die Einschränkungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Bewohner. Wir bitten die Angehörigen aus diesem Grund, auf näheren Kontakt zu verzichten. Wenn es einen Corona-Fall im Haus gäbe, müsste die entsprechende Abteilung für mindestens 10 Tage geschlossen werden und das wollen wir vor allem wegen unseren Bewohnern unbedingt vermeiden. Es braucht in diesem Sinne nicht nur Eigenverantwortung, sondern jeder trägt auch Verantwortung für die Gemeinschaft hier im Haus.
  • Ein Wasa Käse Schnittlauch Knäckebrot – dies gibt es als «Vitamine fürs Sunneziel Team» für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Woche. Das aus Schweden bekannte Vollkorngetreidebrot ist sehr gesund und enthält einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Benannt nach dem schwedischen König Gustav I. Wasa, der auch unter dem Namen «Roggenkönig» bekannt war, ist Wasa zwischenzeitlich fest in italienischen Händen (Barilla).
  • Vor einigen Tagen wurden wir von einer bekannten Zeitungsredaktion angefragt, was für Auswirkungen die Corona Krise auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppe Rosegarte hat. Wir haben gewissenhaft, ausführlich und professionell darauf geantwortet, aber leider ist kein Artikel dazu erschienen. Deshalb haben wir uns entschieden Auszüge davon hier im Wochenbuch zu veröffentlichen:

Wie geht es den Demenzpatienten im Hinblick auf die Coronakrise zurzeit?

  • Alle geriatrischen Strukturen sind von der Corona-Krise betroffen. Auch unsere Alterssiedlung mit seinen Bewohnerinnen und Bewohner. Für Menschen mit der Diagnose Demenz und ihre Betreuungspersonen ist das eine besonders herausfordernde Zeit. Der Situation entsprechend geht es unseren Bewohnerinnen und Bewohner aber sehr gut. Sie haben sich erstaunlich schnell an das Pflegepersonal mit Mundschutzmasken und an die hygienischen Vorrichtungen gewöhnt. Einige finden es sogar lustig, dass das Pflegeteam «verkleidet» daherkommt. Wir Pflegenden haben die Corona-Krise bewusst nicht zum Mittelpunkt des Alltags gemacht. Sie ist nur dann ein Thema, wenn gezielt danach gefragt wird. Die Bewohnerinnen und Bewohner mit einer dementiellen Entwicklung werden sehr rasch ungeduldig und nervös, wenn das Personal es auch ist. Egal in welcher Situation, man sollte bei der Pflege von Menschen mit Demenz nie den Humor und die Menschlichkeit verlieren. Das sind Softskills, die ein professionelles Demenzpflegefachteam ausmachen.

Was hat die Coronakrise mit ihnen gemacht/in ihnen ausgelöst?

  • Für uns war klar, möglichst «ruhig» und «gelassen» zu bleiben in der Krise. Menschen mit Demenz können stark herausfordernd reagieren, wenn sie mit zu viele Informationen bestürmt werden. Wir haben uns nach hausinternen Weissungen und Abmachungen gehalten. Diese haben sich ja nach den BAG Meldungen auch immer wieder angepasst, somit haben jeden Tag so gut genommen, wie es nur geht. Und dies ist uns sehr gut gelungen. Auch die Handhabung der hygienischen Richtlinien in der Demenzwohngruppe wurden stets immer eingehalten. Und dies mit gewisser «Leichtigkeit». Menschen mit Demenz immer wieder zu erklären, weshalb, wann und wie eine korrekte Händehygiene durchzuführen ist, ist ziemlich anspruchsvoll. Damit dies eingehalten wird, und wir uns gegenseitig schützen können, haben wir unsere innovativen, kreativen Talente besonders gut ans Licht kommen lassen. Es ist uns und den Angehörigen bewusster geworden, in welcher «Schnelligkeit» wir leben. Oft hatten die Angehörigen ein schlechtes Gewissen, wenn sie keine Zeit hatten, um ein Besuch zu machen. Nun ist es so, dass die Angehörigen täglich mit dem Bewohnenden telefonieren. Es geht nicht um die Zeitqualität, sondern um das Gespräch, um den Moment. Und die Bewohner scheinen danach deutlich zufriedener zu sein. Auch die Wichtigkeit der freiwilligen Helfer und Besucherdienst fehlt uns. Auch sie haben eine zentrale Rolle im Alltag von Menschen mit Demenz im Sunneziel Meggen. Vor allem für diejenigen, die keine Angehörigen mehr haben, oder im Ausland leben.

Haben die Betroffenen gemerkt, dass plötzlich kein Besuch mehr kam? Wie hat sich das geäussert?

  • Menschen mit Demenz sind sehr feinfühlig und reagieren sensibel auf Veränderungen. In der Demenzwohngruppe Rosegarte haben die Bewohnerinnen und Bewohner öfters nach ihren Angehörigen gefragt. Doch auch in dieser aussergewöhnlichen Lage standen sie immer in Kontakt. Die «Besuche» fanden per Skype, Facetime und Telefon statt. Beim Umgang mit den digitalen Medien haben wir Pflegenden die Bewohnerinnen und Bewohner unterstützt. Auch über Briefe wurde regelmässig kommuniziert. Für unsere Wohngruppe war der eigene Garten mit Hochbeeten während der besuchsfreien Wochen besonders wertvoll. Bei schönem Wetter wurde im Garten grilliert. Wir haben gekocht und gebacken, sind um den Tierpark spaziert und haben Bewegungsstunden durchgeführt. Die Lebensqualität, nicht die Krise, stand im Alltag im Mittelpunkt. Natürlich gab es immer wieder Momente, in denen die Sehnsucht nach den Angehörigen kaum zu stillen war. In diesem Fall haben wir unmittelbar telefonisch Kontakt hergestellt. Zum Glück sind die Angehörigen offen für solche spontanen Gespräche. Das ist sehr wertvoll. Bei diesen Telefonaten sehen wir immer Zufriedenheit in den Gesichtern unserer Bewohnerinnen und Bewohner.

Wie ist Ihre Meinung zum Besuchsverbot der vergangenen Wochen? Hätte man für Demenzpatienten eine Ausnahme machen sollen?

  • Auch Menschen mit Demenz gehören zur Risikogruppe. Deshalb war es mehr als korrekt, das Besuchsverbot frühzeitig auszusprechen. Alles andere wäre unvernünftig und fahrlässig gewesen. Menschen mit Demenz wollen genauso wahrgenommen werden, wie alle andere Risikopatienten. Dem Pflegeteam war es wichtig, die Situation mit den vorhandenen Ressourcen für alle Parteien so erträglich wie möglich zu gestalten.

Stehen Sie mit Angehörigen in Kontakt? Wie waren die Rückmeldungen in den letzten Wochen?

  • Im Sunneziel Meggen spielen die Angehörigen eine zentrale Rolle. Sie gehören zum Team. Viele Angehörigen haben ihre Sorgen, Ängste und Unsicherheiten mit uns geteilt. Es war wichtig, die Angehörigen während dieser Zeit mit im Boot zu haben. Mit Beginn der Krise haben wir angefangen, täglich mehrmals mit ihnen zu telefonieren, um ihnen die nötigen Informationen weiterzuleiten. Wir haben sie beraten, ihnen zugehört, ihnen Mut gemacht und ihnen die Sicherheit gegeben, dass es den Bewohnerinnen und Bewohner im Rosegarte gut geht. Wir haben sie auf dem Laufenden gehalten und geschaut, dass sie den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohner auch während des Besuchsverbots aufrechterhalten konnten. Viele Angehörige hatten das Bedürfnis, ihren Liebsten zu erklären, weshalb sie nicht mehr zu Besuch kommen. Das ist verständlich. Es ist ihnen wichtig, den Bewohnerinnen und Bewohner mitzuteilen, dass sie, sie vermissen und sie sie nicht vergessen haben. Leider ist das für manche Menschen mit Demenz nicht besonders förderlich. Sie können nicht verstehen, was CORONA bedeutet. Sie reagieren verängstig oder agitiert, unruhig und rastlos. Auch um solche herausfordernden Situationen möglichst zu vermeiden, haben wir von Anfang an die enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen gesucht.  Die Rückmeldungen der Angehörigen sind positiv und äusserst aufbauend für die Bewohnerinnen und Bewohner. Und natürlich auch für das Pflegeteam. Sie bedanken sich täglich bei uns. Anfangs mit ganz vielen Pralinen, Blumen, Kuchen usw. Dann am Telefon oder per Brief. Jetzt, da sie wieder zu Besuch kommen dürfen, sieht man all die strahlenden, glücklichen Gesichter. Die Bewohner schätzen die erneuten Besuchsfenster enorm und wir sind überzeugt, genau solche Glücksmomente bedeuten Menschen mit Demenz einfach alles.

Ein grosses Dankschön an Yardena Sierra, Leiterin Wohngruppe Rosegarte, und ihrem Team für ihr tolles Engagement während dieser nicht einfachen Zeit!

 

Montag, 18. Mai 2020

  • Die anfangs letzter Woche eingeführte Hotline für die Besuchszeiten wurde rege genutzt. Das Verständnis für die doch kurzen Besuchsfenster und das komplizierte und aufwendige Prozedere war jedoch gross. Wir danken allen Beteiligten für die Geduld und das gute Mitmachen und hoffen, dass sich die Situation bald wieder normalisiert.
  • Sehr schnell haben wir gesehen, dass in der Kapelle nur ein Besuch auf einmal möglich war. Sobald eine Partei lauter sprach, wurde es für die anderen Besucher merklich schwieriger sich zu verstehen, obwohl wir Dämmungsmassnahmen vorgesehen haben. Mit dem Sitzungszimmer wurde ein zweiter idealer Ort gefunden, wonach wir unser Schutzkonzept trotzdem umsetzen konnten, ohne unsere Sunneziel Bewohnerinnen und Bewohner zu gefährden.
  • Dank Föhn war die Vorhersage einer wettermässigen schlechten Woche gar nicht so schlimm und endete mit einem herrlichen Sonntag. Für diese Woche, die wieder eine Prachtswoche geben sollte, ist auch die Option für ein Gespräch im Freien anlässlich der Besuchszeit geschaffen worden.
  • Zum Teil auf Unverständnis stiess die Tatsache, dass nach wie vor nichts (Geschenk, Schoggi, Blumen, Kleider, Post) vorbeigebracht werden sollte oder man sich nicht einfach im Garten treffen kann. Durch das Anmelden für eine Besuchszeit, werden die Personalien aufgenommen, die wichtig sind für eine Nachverfolgung bei einer Convid19 Ansteckung. Wenn also jemand einfach so vorbeikommt, können wir der Auflage des Bundes des «Contact Tracing» nicht mehr Folge leisten. Bei einer offiziellen Besuchszeit ist es den Besuchern aber erlaubt mitzubringen was sie wünschen.
  • Unsere Mitarbeiteraktion «Vitamine fürs Sunneziel Team» kommt sehr gut an und zeigt Wirkung. Diese Woche: eine Bündner Nusstorte – die wohl bekannteste Spezialität des Kantons Graubünden. Hergestellt aus Mürbeteig sowie mit karamellisierten, grob gehackten Baumnüssen und mit Honig veredelt. Die Torte ist nicht nur bekannt als sofortiger Energielieferant (= Kalorienbombe – aber auch das tut mal zwischendurch gut ), falls der Zuckerspiegel kurz in den Keller fällt, sondern auch wegen ihrer langen Haltbarkeit ausserhalb eines Kühlschranks – bun apetit!

Montag, 11. Mai 2020

  • Ein unrühmlicher Muttertag, den wir nicht so schnell vergessen werden. Unser Leiter Service, Paul Senn, flambierte zur Abwechslung vor den Bewohnerinnen und Bewohner Toast mit Spiegelei und Lachs. Nach seinen Aktionen sind wir immer froh, wenn die Feuerwehr nicht ausrücken muss.
  • Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Bezugspersonen und nahen Angehörigen wurde am letzten Freitag, den 8. Mai ein vierseitiger Brief versendet, in dem über die verschiedenen Lockerungen ab dem 11. Mai informiert wurde. Den grössten Teil des Inhalts bildeten die Erläuterungen zu den Besuchsregelungen. Diese erscheinen vielleicht kompliziert und übertrieben, ihre Einhaltung ist zum Schutz der älteren Menschen im Sunneziel Meggen jedoch unabdingbar und Voraussetzung der Besuchsmöglichkeit.
  • Die neu eingeführten Besuchszeiten gaben schon zu reden. Dazu eine Rechnung zur Veranschaulichung: bei 120 Bewohnern müssten wir 120 Stunden - sofern eine Stunde Besuchszeit pro Woche und Bewohner - einplanen, was auf sieben Tage verteilt ca. 17 Stunden bedeuten würde. Zur Betreuung der Besuche bräuchten wir zwei Vollzeitstellen à 8.5 Stunden.
  • Die Geschäftsleitung hat zusammen mit der Pflegeexpertin viel Zeit für das «Schutzkonzept zur Lockerung des Besuchsverbotes» verwandt ohne das eine Öffnung des Sunneziel Meggen für Besucher am 12. Mai nicht möglich wäre. Dieses mehrseitige Dokument musste den Vorgaben des Kantons entsprechen und zur Genehmigung bei der DISG Dienststelle Soziales & Gesellschaft eingereicht werden.
  • Oberstes Anliegen und Priorität im Sunneziel Meggen ist das Wohlbehalten unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Wir werden auch mit den geltenden Lockerungen vom 11. Mai mit besten Kräften versuchen, Gesundheit zu schützen und Begegnung zu ermöglichen.
  • Unsere wöchentlich mit Spannung erwartete Mitarbeiter Aktion „Vitamine fürs Sunneziel Team“ – ist diese Woche eine vermeintlich simple Banane oder wie man früher sagte: Paradiesfeige! Sie gehören zu den beliebtesten Obstsorten - wir essen sie roh, gekocht, gebacken oder gegrillt und trinken sie sogar als Nektar, in Smoothies oder Milchshakes. Kein Wunder, denn die krummen Früchte sind nicht nur schmackhaft, sondern stecken auch voller Nährstoffe.

Montag, 4. Mai 2020

  • Obwohl der Regen uns in unserer jetzt sonst schon kleinen Bewegungsfreiheit einschränkte, war dies eine grosse Genugtuung für die Natur und natürlich Hauptgesprächsthema der Woche. Viele Bewohnerinnen und Bewohner störten sich gar nicht gross daran, nicht ins Freie gehen zu dürfen, überwog doch das Mitleid für die Natur.
  • Ein weiteres wichtiges Thema der Woche waren auch die vielen überglücklichen Gesichter, die den Coiffeursalon und die Podologie verliessen. Bis zu 8 Wochen mussten aufgeholt werden
  • Gespannt und zum Teil ungeduldig warten alle auf die Lockerungsmassnahmen betreffend der Alters- und Pflegeheime. Die Geschäftsleitung ist ein Konzept für die Lockerungsmassnahme am Erarbeiten, das sobald grünes Licht vom Bundesrat beziehungsweise vom Kanton gegeben wird, umgesetzt würde. Es betrifft 4 Bereiche angefangen mit der Besucherregelung, der Regelung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner inkl. Residenz Siesta und Wohnhaus im Park, sowie die Regelung für unsere externen Partner sowie zuletzt das Hochfahren der Veranstaltungen und Anlässe. Die Wohngruppe Rosegarte erhält ein eigenes Konzept, da dies individuell und bewohnerabhängig betrachtet werden muss. Alles wird in mindestens 4 Schritten vollzogen, damit es nicht in einer Überforderung für alle Beteiligten mündet. Die Dauer des langsamen kontrollierten Öffnens wird sicher über mehrere Wochen gehen, wenn nicht über Monate.
  • Sobald die Situation klar ist, werden die Angehörigen und betroffenen Personen via Briefpost und Email benachrichtigt. Wie auch in anderen Bereichen beobachtet werden kann, ist das Herauffahren viel komplizierter und personalintensiver als das Herunterfahren.
  • Und damit wir für diesen Kraftakt die nötige Energie haben, erwartet uns diese Woche eine «SesaMac» Aktion «Vitamine fürs Sunneziel Team» - ein gesunder Cerealien Riegel aus Sesam und Honig.
  • Damit Lockerungen möglich sind, müssen wir uns alle mächtig anstrengen und weiterhin Distanz und Hygiene einhalten, ansonsten es schnell wieder auf «Feld 1» zurückgeht. Unser oberstes Ziel ist es weiterhin, dass sich keine Bewohnerinnen und Bewohner anstecken und wir ein sicheres Umfeld für unsere Mitarbeitenden haben.

Montag, 27. April 2020

  • Die sommerlichen Temperaturen luden wieder zu Spaziergängen und zu Aufenthalte in der Pergola ein. Das prächtig schöne Wetter hat bisher absolut geholfen, diese spezielle Situation einigermassen zu überstehen. Man stelle sich vor: fröstelnde Temperaturen, Dauerregen und keine Sonnenstrahlen – es wäre ein vielfaches schwieriger gewesen, das «Zuhause bleiben müssen» und alle anderen Einschränkungen zu meistern. Betreut von unserem Pflegeteam und Aktivierung sowie mit Hilfe von Zivildienstleistenden tun wir unser Möglichstes alle Bewohnerinnen und Bewohner so viel wie möglich draussen in die Natur zu begleiten.
  • Dass die Corona Pandemie unsere Bewohnerinnen und Bewohner sehr beschäftigt und dass auch sie unbedingt ihren Beitrag zu einer Verbesserung der Situation beitragen möchten, zeigt sich unter anderem an einem kleinen herzlichen Beispiel: noch nie wurde so viel Kontroverses über Gesichtsmasken geschrieben, wie in den vergangenen Tagen. Selbst ist die Frau und anstatt lange darüber zu lamentieren, machte sich eine ehemalige Schneiderin gleich ans Werk und produzierte mit Hilfe der Aktivierung entsprechende Gesichtsmasken. Natürlich sind diese nicht von der EMPA geprüft und unsere Nachfrage übersteigt bei Weitem ihre Produktion, doch ist es der Gedanke und Wille der zählt!
  • Grosse Erlösung - vor allem bei unseren weiblichen Bewohnerinnen und Bewohner – sorgte die Lockerung für Coiffeure und Podologen, die ab heute wieder ihrer Tätigkeit nachgehen können. Die Termine waren sehr rasch vergeben und ausgebucht.
  • Betreffend Besuche gilt jedoch weiterhin ein Besuchsstopp. Wie in den letzten Tagen in den Medien berichtet, gab es viele innovative Ideen wie in Alters- und Pflegeheimen Treffen zwischen Angehörigen mit ihren Liebsten trotzdem organisiert werden können, von Balkontreffen, über vorgelagerte Zelten mit Trennwänden, bis hin zu Besuchsboxen mit Gegensprechanlagen. Wir sind uns absolut bewusst, dass das Bedürfnis sich zu sehen, enorm gross ist – doch wir appellieren an alle: BLEIBEN SIE NACH WIE VOR ZUHAUSE. Eine Durchmischung der Generationen macht im Moment absolut keinen Sinn, denn die Gefahr von einer zweiten Welle ist nach wie vor sehr latent. Es ist wie bei einer schweren Grippe – lieber 1 Woche länger zuhause bleiben, als einen Rückfall zu riskieren, der einen erfahrungsgemäss viel schlimmer und auch länger trifft.
  • Bald ist Erdbeerzeit und somit erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Aktion «Vitamine fürs Sunneziel Team» diese Woche ein Erdbeer-Smoothie. Und bei dieser Gelegenheit haben wir uns gefragt, was ist tatsächlich eigentlich genau ein Smoothie: Hier die Begriffserkläung gemäss Wikipedia: Smoothies (smooth: englisch für „glatt“, „geschmeidig“, „weich“ - frei übersetzt in etwa „Weichsaft“ oder „Püreesaft“) ist eine aus dem Amerikanischen stammende Bezeichnung für kalte Mixgetränke aus Obst und optional Milchprodukten, die frisch zubereitet oder als Fertigprodukte verkauft werden. Im Gegensatz zu Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht, teilweise auch die Schale verarbeitet. Basis der Smoothies ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das je nach Rezept mit Säften, Wasser, Milch, Milchprodukten oder Kokosmilch gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten.
    So jetzt wissen’s wir – zum Wohl!

Montag, 20. April 2020

  • Eine sehr ruhige sechste Woche liegt hinter uns. Mit Spannung wurden die neuen Massnahmen beziehungsweise die vorgesehenen Lockerungen des Bundesrates erwartet. Wie ein wenig schon vorauszusehen war, betreffen die getroffenen Lockerungen die Alters- und Pflegeheime bezüglich der Besuche nicht und es gilt nach wie vor ein strikter Besuchsstopp. Wir bitten Sie inständig, sich daran zu halten – BLEIBEN AUCH SIE ZUHAUSE.
  • Immer wieder fällt auf, dass Bewohner sich auf dem Sunneziel Areal mit ihren Angehörigen getroffen haben, meistens um etwas zu übergeben. Es ist wichtig zu wissen, dass für Einkäufe, Erledigungen, Reparaturen etc. das Sunneziel Meggen alles Nötige in die Wege leitet, um dies zu organisieren. Dafür müssen nicht die Angehörigen hinzugezogen werden, da es auch wichtig für sie ist, Zuhause zu bleiben.
  • Trotz gewissen Lockerungsmassnahmen ab 27.4. gilt weiterhin strikte Händehygiene, Abstandhalten und nur das Haus verlassen, wenn wirklich nötig. Treffen bei und mit Freunden und Familie sind auch nach wie vor nicht indiziert ausserhalb der eigenen Familie, welche zusammenwohnt.
  • Für sehr viel Vorfreude sorgte der Entscheid, dass ab dem 27. April, der interne Coiffeur- und Podologiebesuch wieder erlaubt ist. Die Anmeldungen überschlugen sich und viele Bewohnerinnen und Bewohner sehnen sich nach modischen Frisuren und gepflegte Füsse.  
  • Unsere gut angelaufene und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschätzte Aktion «Vitamine fürs Sunneziel Team» ist diese Woche ein Balisto Energieriegel mit Haferflocken und Waldbeeren.

Ostermontag, 13. April 2020:

  • In dieser Woche zeigte sich der Frühling von seiner besten Seite – wunderschöne sonnenreiche Tage mit zum Teil wolkenlosen blauem Himmel. Die Natur wartet nicht und so nutzte der technische Dienst die optimalen Bedingungen, unzählige Blumen und Pflanzen zu setzen sowie den Garten und den Teich zu trimmen, damit im Frühsommer alle die ansehnliche Sunneziel Anlage geniessen können. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner genossen die Zeit an der Sonne beim Sitzen oder mit kleinen Spaziergängen auf dem Areal.
  • Unsere Postkarten Aktion auf der Homepage ist ein rieser Erfolg – genau richtig zur Osterzeit sind bisher über 150 Grusskarten an hocherfreute und glückliche Bewohnerinnen und Bewohner eingetroffen und verteilt worden.
  • Der Sunneziel Osterhase war natürlich auch unterwegs und machte es sich dieses Jahr einfach und verzichtete aufs Verstecken. Das Wohnhaus im Park sowie die Residenz Siesta fanden das Ostergeschenk im Briefkasten vor und die Sunneziel Bewohnerinnen und Bewohner erhielten feine Schoggi Eili.
  • Als kleine Aufmerksamkeit und Wertschätzung erhalten alle Sunneziel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Vitamin Stärkung, um das Immunsystem zu kräftigen – diese Woche ein Multivitaminsaft. 
  • Unser traditioneller Mitarbeiter Oster Apéro musste leider auch abgesagt werden – trotzdem erhielten alle einen Langohr Schoggihasen aus feinster dunkler Schokolade. Dieses Jahr nicht persönlich abgegeben sondern eher nüchtern im Originalkarton auf die Abteilungen verteilt. Als Lichtblick werden wir dafür ein rauschendes Sommerfest organisieren.
  • Sehr grosszügig zeigte sich die Coop Filiale Meggen, mit unzähligen Oster Schoggi Spezialitäten, die wir auf die Abteilungen und Wohnstüblis verteilt haben. Eine überraschende und sehr schöne Geste – herzlichen Dank!
  • Um einen kleinen Einblick in die Gefühlswelt unser Bewohnerinnen und Bewohner zu gewähren, hat uns Frau Erna Chiappori erlaubt, einen Auszug aus ihrem Interview mit dem Pfarreiblatt Meggen zu veröffentlichen. Herzlichen Dank!

Liebe Frau Chiappori, wie geht es Ihnen zurzeit?
Sehr gut. Ich finde es einen Segen für uns alte Menschen. Die aktuelle Situation, die überall vorherrscht, entschleunigt uns, man hat plötzlich mehr Zeit füreinander, obwohl man ja den Kontakt mit anderen meiden sollte. Man ist achtsamer unterwegs, empathischer. Der Mensch ist weniger egoistisch in dieser momentanen Krise, die Nächstenliebe zählt plötzlich viel mehr. Man kommt zur Besinnung. Ich bin aber traurig für diejenigen, die im Arbeitsprozess tätig und nun vor grossen finanziellen Problemen stehen. Für viele Kleinbetriebe ist die aktuelle Situation verheerend. Vielen geht es finanziell dadurch sehr schlecht.  Das bedrückt mich sehr.

Wie halten Sie zurzeit Kontakt mit Ihren Angehörigen?
Mit täglichen Telefonaten mit meinen Liebsten. Dies genügt vollkommen. Ich bin dankbar und zufrieden, dass es meinen Nächsten allen gut geht. Ich begrüsse das Ausgehverbot für ältere Menschen und dass diese nun alle zu Hause bleiben sollten, um sich selber und andere zu schützen. Mich stimmt es aber traurig, wenn ich sehe, dass es anderen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht so gut geht, weil sie ihre Familienangehörigen nun nicht sehen können und dadurch traurig sind.

Was vermissen Sie zurzeit am meisten?
Zurzeit vermisse ich die Nähe zu meinem Urgrosskind am meisten. Ich liebe kleine Kinder über alles.

Was stimmt sie zuversichtlich?
Dass die Menschen zur Besinnung kommen, die Natur mehr schätzen und zu ihr mehr Sorge tragen. Und dass die Menschen mehr gegenseitigen Respekt haben und einander helfen. Und dass ich im Sunneziel Meggen mit all seinen netten und hilfsbereiten Mitarbeitenden gut aufgehoben bin.

Montag, 6. April 2020:

  • Es ist bereits die vierte Woche mit Besucher Stopp – eine schwierige und herausfordernde Situation für alle Beteiligten. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner gehen jedoch erstaunlich gut damit um und haben eine realistische Betrachtungsweise für die speziellen Umstände. Die Pflegeteams unternehmen alles Mögliche, die Tage so kurzweilig wie möglich zu machen. Es sind Kleinigkeiten, die jetzt zählen und so werden erfreuliche Komplimente zum Beispiel fürs Haare waschen und die schön gemachte Frisur gemacht.
  • Ohne speziell darauf aufmerksam gemacht zu haben, haben alle Teams auf die sonst beliebten 1. April-Scherze untereinander aus Respekt zur aktuellen Situation verzichtet. Diese unscheinbare Tatsache zeigt sehr schön auf, dass alle sich der Ernsthaftigkeit bewusst sind und Einigkeit demonstrieren, diese Krise gemeinsam zu meistern.
  • Der Krisenzeit zum Trotz - hier etwas zum Schmunzeln mit dem Titel «Wenn der Chef Kosmetika einkaufen muss». Wie Sie wissen, machen wir für unsere Bewohnerinnen und Bewohner Einkäufe fürs Wichtigste. Eines Tages flattert eine Spezialbestellung für Kosmetika Artikel auf den Tisch des Zentrumsleiters mit dem Vermerk, dass nur diese Marken in Frage kommen und nichts Anderes. Kein Problem dachte er sich – wird alles auf dem Nachhauseweg im Dorflädeli schnell eingekauft. Aber leider führte das Dorflädeli keine dieser Artikel – Alternativen natürlich schon, aber diese durften ja nicht gekauft werden. Also am anderen Tag sofort ins Internet, ein Online Shop suchen und ruckzuck alles per Mausklick in den Warenkorb legen. Glücklich fündig geworden zu sein, zeichnet sich bald die nächste Schwierigkeit ab und zwar bei den Grössen der Produkte: von winzig klein, über klein, mittel, gross bis hin zu XL-Grössen für Profis. Also Übung abrechen und bei der Stationsleitung respektive der Bewohnerin nachfragen. Zufrieden auf den neuesten Stand «gebrieft», sich im Internet wieder eingeloggt, um dort fortzufahren, wo man aufhören musste. Alles läuft reibungslos und der Warenkorb füllt und füllt sich. Doch plötzlich herrscht wieder sehr grosse Unsicherheit: der gewünschte Augenbrauenstift kostet ja ein Vermögen! – das kann doch für einen simplen Farbstift nicht stimmen. Daher wieder alles unterbrechen und die Bestätigung holen, dass die französische Nobelmarke eben doch ihren Preis hat. Nun waren fast alle Artikel im Warenkorb, ausser das letzte Produkt fehlte: ein Gesichtspuder. Auf dem Bestellzettel sogar mit Foto, Artikel Nummer und Bezeichnung – also ein Klacks. Zu schnell gefreut – aus 7 verschieden Farbnuancen konnte ausgewählt werden – von Vanille, über Beige, Neutral bis hin zu Gold. Sich schämend wieder nachfragen zu müssen, wird Neutral bestellt, das wird schon das richtige sein. Und dann schnell zur Kasse, die Kreditkarten Angaben ausfüllen und die Bestellung abschicken. Auftrag erledigt - Bewohnerin sehr zufrieden - Chef ein paar graue Haare mehr - Ende Gut alles Gut!
  • Seit letzten Samstag haben wir auf unserer Homepage www.sunneziel.ch die Möglichkeit aufgeschaltet, dass Angehörige eigene Bilder hochladen können und mit einem persönlichen Text Gruss- und Postkarten Ihren Liebsten im Sunneziel Meggen versenden können. Die Rezeption druckt jeweils die Karten aus und lässt sie es dem Bewohner überbringen. Es wurde schon rege benutzt und für die kommenden Ostertage wird diese elektronische Postkarte sicherlich die eine oder andere Freude bereiten.
  • Um für die kommende Zeit, in der wir auch nicht genau wissen, was alles auf uns zu kommt, besser vorbereitet zu sein, haben wir zusätzliches Personal angestellt. In Funktionen als Praktikanten und Zivildienstleistende werden sie wichtige Hilfeleistungen wie Betreuung, Botengänge, Desinfektion von Immobilien und Mobilien etc. verstärken.
  • Und Apropos Desinfektionsmittel – falls Sie von unseren Bewohnern erfahren, dass es im Sunneziel Meggen nach Schnaps riecht, dann ist diese Wahrnehmung korrekt. Da die Mittel immer noch schwierig zu erhalten sind, haben wir von einem Lieferanten tatsächlich umfunktionierten Kirsch als Händedesinfektionsmittel erhalten.

Montag, 30. März 2020:

  • Obwohl sich unsere Sunneziel Bewohnerinnen und Bewohner immer noch frei auf dem Sunneziel Areal bewegen können – natürlich immer unter Einhaltung des Abstandes von 2 Metern – wurde dies anfangs Woche eher wenig und wenn, dann nur ganz kurz benutzt. Schuld daran war der sehr unangenehme Biswind, der die gefühlte Temperatur bisweilen auf die Nullgradgrenze fallen liess.
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich bisher sehr gut auf die besonderen Umstände eingestellt und akzeptieren die Lage im Grossen und Ganzen. Auch die Mitarbeitenden halten sich vorbildlich an die getroffenen Massnahmen und es ist ein richtiger Ruck für die Ernsthaftigkeit der Situation von allen spürbar.
  • Wir haben neu 4 Tabletts zugelegt, wo mit Hilfe von der Aktivierung und der Pflege unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Liebsten kommunizieren oder besser gesagt «skypen» können – für viele eine neue Erfahrung in der digitalen Welt der Kommunikation.
  • Wir beobachten unter anderem auch herzzerreissende Szenen, wie zum Beispiel Begrüssungs- und Abschiedsrituale vom Balkon oder Fenster aus. Noch besser wäre es aber, ZUHAUSE ZU BLEIBEN und zu telefonieren oder via Brief oder Email zu kommunizieren. So schützen Sie sich und andere am besten.
  • Im Weiteren stellen wir auch fest, dass Bewohner ihren Angehörigen avisieren Besorgungen für sie zu machen. Dies ist ebenfalls nicht sinnvoll und wir bitten Sie, sich dafür bei der Pflege zu melden, damit wir die Einkäufe tätigen können.
  • Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner vom Wohnhaus im Park sowie der Residenz Siesta haben wir eine Einkaufsorganisation auf die Beine gestellt, wo dringend benötigte Lebensmittel und Alltägliches eingekauft werden kann.
  • Aufgrund der Corona Situation und der damit verbundenen diversen Massnahmen (Besucherstop, Wegfall der Anlässe, markant weniger Telefonanrufe usw.) ist die allgemeine Dienstleistungs-Frequenz an der Reception deutlich kleiner geworden. Aus diesem Grunde ist die Reception nachmittags bis auf weiteres bereits ab 15.00 Uhr geschlossen.
  • Die Wohngruppe Rosegarte hat den Umzug sehr gut bewältigt und die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Rosegarte Team erfreuen sich über ihr neues Zuhause. Leider ermöglicht die jetzige Situation nicht eine komplette Fertigstellung des Umbaus und so müssen ein Paar wenige Details wie einige fehlende Möbelstücke oder die nicht aufgehängten Bilder sich noch gedulden.

Montag, 23. März 2020:

  • Täglich trifft sich das anwesende Kader mit der Geschäftsleitung, neuerdings im grossen Saal damit der Abstand eingehalten werden kann, um die aktuelle Lage (Schweiz/Kanton/Sunneziel Meggen) zu besprechen und entsprechend nötige Massnahmen einzuleiten und umzusetzen. Unser Vorgehen richtet sich nach unserem internen Pandemieplan und den Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit und des Kantons.
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner sind gesund und den Umständen entsprechend guter Dinge und sind dankbar für die von uns schon frühzeitig eingeleiteten Massnahmen.
  • Da betagte Menschen anfälliger für gesundheitliche Risiken verschiedenster Art sind, werden wir bei konkretem Verdacht auf ärztliche Anordnung einen COVID – 19 Test durchführen. Allfällige Ergebnisse werden mit der Bewohnerin, dem Bewohner sowie den Angehörigen besprochen.
  • Wir sorgen in allen Situationen, insbesondere in dieser, für den Schutz und das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner.
  • Alle medizinisch und therapeutisch notwendigen Massnahmen wie Physiotherapie und Logopädie sind gewährleistet. Die Fusspflege kann im Notfall in Anspruch genommen werden.
  • Die Händehygiene wird strengstens geachtet - nicht nur das Personal führt sie lückenlos durch, sondern auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner werden täglich angeleitet und dazu ermahnt.
  • Alle Mitarbeitende welche bei der Arbeit (zB. Pflege und Service) mit Bewohnerinnen und Bewohner den Sicherheitsabstand nicht gewährleisten können, sind verpflichtet einen Mundschutz zu tragen.
  • Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich zurzeit auf dem Sunneziel Areal frei bewegen, immer unter Einhaltung des Mindestabstandes.
  • Auch in den Aufzügen sind nur 1-3 Personen (je nach Liftgrösse) gestattet und Mitarbeitende benützen das Treppenhaus.
  • Im Restaurant Au Premier und in den Wohnstüblis sind neu die Plätze nach Abteilungen hergerichtet worden und so, dass niemand mehr daneben und vis à vis sitzt.
  • Da auch Mitarbeitende nicht mehr zusammen sein sollten, ist die Pausenetage «G» für sie geschlossen und das Café Harfe wurde so umgebaut, dass jeder an einem eigenen Tisch sitzen kann.
  • Auf das beliebte Salatbuffet zum Selberbedienen muss verzichtet werden – die Salate werden verpackt an den Tisch gebracht und mit Säften, Früchte zum Schälen sowie Kompotte schaut die Küche, dass der Vitaminbedarf abgedeckt wird. Es können im Moment weiterhin täglich von den 3 Menüs ausgewählt werden.
  • Da sämtliche Veranstaltungen und Anlässe bis auf Weiteres abgesagt sind, wird vermehrt auf Einzelbetreuung gesetzt. Die Aktivierung und Pflege organisieren zusammen, dass auch unselbstständige Bewohnerinnen und Bewohner regelmässig in den Garten können.
  • Auch unser Nationalsport «Jassen» ist aktuell nicht erlaubt weder drinnen noch draussen.
  • Wir bitten Sie, sich unbedingt an die Weisungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zu halten – BLEIBEN SIE ZUHAUSE - versuchen Sie nicht, Ihre Liebsten im Garten, vor dem Eingang oder im Dorf zu treffen. Ein bunter Blumenstrauss zum Beispiel ist zwar schön, jedoch nicht lebensnotwendig. Dringend benötigte Utensilien werden wir für die Bewohnerinnen und Bewohner selber organisieren.
  • Zeigen Sie ihren Liebsten ihre Fürsorge, indem Sie andere Kanäle zur Kontaktpflege wie Telefon, Briefe, die gute alte Postkarte oder Email und whatsapp benutzen.
  • Hilfestellungen beim Aufrechterhalten von sozialen Kontakten werden wo nötig durch die Pflege und Betreuung unterstützt.
  • Danke für Ihr Verständnis sowie Ihre Kooperation – so schützen Sie unsere Bewohner und Bewohnerinnen, sich selber und helfen mit, die Verbreitung des Virus zu stoppen.

Geschäftsleitung Sunneziel, 23.03.2020